25. Grummci Returns
mit dabei:
Grummci (Norbert), Trex (Alex)
… und Grummci sprang aus der Sonnentor. Der Wüstensand von Tatooine kam schnell näher und Grummci machte sich für die Landung bereit. Er versuchte den Aufprall zu stehen, doch seine Füße versanken im Sand und knickten weg, so versuchte er sich abzurollen und … Dunkelheit umgab ihn.
Er öffnete seine Augen und sah nichts. Es war dunkel und Grummci war gefesselt. Er atmete warme, stickige und staubige Luft ein. Der Wookiee konnte seine Handgelenke und Arme ein wenig bewegen. Ebenso seine Beine, aber er konnte sich nicht aufrichten. Grummci blieb ruhig und sah sich um, nach etwas dass ihm einen Hinweis auf seinen Aufenthaltsort geben konnte. Etwas oder jemand war neben ihm, aber er war sich nicht sicher. Er zog an seinen Fesseln, anscheinend eiserne Handschellen, die an ein Bett auf dem er lag montiert waren. Er zog fester daran, hörte ein Knacken und mit einem nächsten Ruck brach etwas und er hatte einen Arm frei. Schnell griff er auf die andere Seite und befreite seine zweite Hand und seine Beine. Danach testete er sich vorwärts. Seine Hände berührten eine fellige gespannte Wand und er ertastete einen Kasten neben sich. Bis er schließlich einen dichten Vorhang zur Seite schob. Dahinter fiel etwas Licht durch einen weiteren Vorhang in einen Vorraum. Felle und dicht gewebte Leinen bildeten ein Zelt, in dem Wookiee nun stand. Er spähte beim Vorhang vorbei und konnte eine Person vor dem Zelt ausmachen, dessen Silhouette sich in gegen ein flackerndes Feuer erhob. Grummci wollte nichts riskieren und zog sich zurück und in dem spärlichem Licht entdeckte er eine weitere gefesselte Gestalt. Näher kommend erkannte er Trex, den Trandoshaner, seinen Erzfeind. Er überlegte und sah den Trandoshaner an. Grummci überlegte, ob er Trex am Leben lassen sollte und wägte seine Chancen auf eine alleinige Flucht ab. Draußen waren mehrere Personen - Sandleute vermutete Grummci. Und er wird Unterstützung brauchen - notfalls auch eine Ablenkung. Damit fiel die Entscheidung Trex zu befreien. Der Trandoshander war munter und hatte sich bisher still verhalten. Grummci flüsterte ihm zu, dass er ihn nicht töten, sondern befreien wird. Trex meinte, dass er ihn mit seinem Befreiungsversuch schon fast getötet hätte. Anscheinend war Grummci schon länger bewusstlos, da Trex bereits gut geheilt war. Grummci versuchte sich zu erinnern, könnte sich aber nur an Sonne, Hitze und ein Stimmenwirrwarr erinnern. Schnell öffnete Grummci die Fesseln und Trex stieg aus dem Bett, auf dass er geschnallt gewesen war. Grummci spähte nochmals nach draußen und packte die Person vor dem Zelteingang. Mit seinen großen Pranken drückte er zu und zog ihn schnell in das Zelt. Wie erwartet hatte einen Tusken erwischt. Kein Laut entkam ihm, bis er bewusstlos erschlafte. Grummci ließ ihn sofort los und legte ihn auf eines der Betten. Draußen prasselte ein Feuer vor sich hin und Tusken saßen im Kreis um das Feuer. Sie waren in ein Gespräch untereinander vertieft. Grummci flüsterte Trex zu, dass sie gemeinsam loslaufen würden - in Hoffnung, dass sie nicht entdeckt werden. Doch Trex schlug vor, die nahen Zelte nach Ausrüstung zu durchsuchen. Um nicht entdeckt zu werden, durchtrennte Trex mit seinen Klauen, die Naht, welche die Zeltwände zusammenhielt. Dabei war er so ungeschickt, dass die Naht sich langsam immer weiter auftrennte. Die beiden liefen los zum nächsten Zelt. Dort war Trex vorsichtiger und sie kamen ohne Probleme in das Zelt - und hatten Glück. Sie fanden die erbeutete Ausrüstung vor sich. Grummci nahm seinen Bowcaster und umarmte ihn liebevoll. Auch seine weitere Ausrüstung fand er, sowie einen neuen Czerka-Allzweckgürtel. Damit hatte er Werkzeug zur Verfügung und war nicht mehr auf Trex’s Tolpatischkeit angewiesen. Trex war dafür sich ein Bantha zu besorgen, statt in die Wüste zu Laufen. Grummci überlegte und willigte ein. Doch draußen herrschte Aufruhr. Das Gefangenenzelt war in sich zusammengestürzt und die Tusken waren alarmiert. Grummci fand es war zu spät für Heimlichkeiten, ludt seinen Bowcaster mit einer Brandbombe und feuerte aus dem Zelt in das Lagerfeuer. Mit einer großen Explosion verteilte sich das Feuer rundum und erschrockene Tusken flohen, weg von der Lagerstätte. Einige liefen um die Kinder und Frauen in Sicherheit zu bringen, andere um sich zu bewaffnen und andere um die Zelte zu löschen - doch Wasser war kostbar. In dem allgemeinen Chaos entdeckte Grummci die Banthas am anderen Ende der Siedlung. Er lief los, gefolgt von Trex. Dabei hatten sie das Momentum auf ihrer Seite und keiner der Tusken wagte es sich ihnen in den Weg zu stellen. Sie kamen unbehelligt bei den Bantha s an. Dort stoppte sie ein Wachposten. Grummci feuerte einen Warnschuß ab, das den Tusken nicht beeindruckte, daher erschoß Trex den Tusken. Trex setzte sich auf eines der Banthas und wollte los reiten, doch Grummci wusste nicht, wie ein Bantha zu reiten war und setzte sich zu Trex. Dieser war erstaunt, aber so konnte Grummci schießen und Trex das Bantha führen. Grummci wollte keinen verletzen und gab weitere Warnschüsse ab, während die Sandleute ebenfalls die Banthas zur Verfolgung der beiden bestiegen. Grummci erwischte eines der Bantha kritisch, so dass es vorne ein kickte und die Sandleute fast abwarf. Grummci feuerte weiter, während sie auch von den Sandleuten beschossen wurden. Trex meinte, dass seine Verletzung während der Befreiung kein Wunder sei, so wie Grummci schießt und trifft. Schon bald konnten sie sich lösen und die Verfolger abschütteln. Der Tag brach an und es wurde heißer. Rundum Sand und Dünen. Schon bald hatten sie durst und die Zwillingssonnen brannten heiß herab. Sie fanden im Schatten des Bantha etwas Erholung und ritten am Nachmittag weiter bis der Abend einbrach. Bei einer Felsformation machten sie halt und konnten in den Ritzen ein paar Pflanzen finden, aus denen sie lebenswichtige Flüssigkeit pressten. Dann fielen sie in einen unruhigen Schlaf. Früh am nächsten Morgen brachen sie auf und irrten weiter umher. Immer noch fanden sie keinen Anhaltspunkt und als sie am Abend wieder rasteten, merkten sie wie das Bantha unruhig wurde. Ohne Wasser und Nahrung würden sie die feindliche Wüste Tatooine nicht überleben. Grummci sah Trex an und verbat sich daran zu denken, wie ein Trandoshaner schmecken würde. Tags darauf marschierten sie weiter, ruhten in den Mittagssonnen und suchten nachts Unterschlupf bei einigen Felsen. Gerade als sie es sich gemütlich gemacht hatten, strömten Wompratte aus den Felsritzen und griffen sie im Rudel an. trex schoß mit seinem Slugthrower und Grummci verteidigte sich mit dem Bowcaster. Nach einem kurzem Kampf gaben die restlichen Ratten auf und flohen. So konnten sie ihren Hunger stillen und sie fanden auch wieder Wasser, gespeichert in den Felsen. Damit war das Bantha fürs erste beruhigt und sie ritten die nächsten 2 Tage wieder unter brütender Hitze umher. Nahe der Verzweiflung entdeckten sie ein größeres Gebäude. Ein Hauptgebäude und daneben eine Halle zur Reparatur von Schiffen und Speedern. Ein T-16 Skyhopper und ein Landspeeder standen in der Halle geparkt. Der X-34 Landgleiter war gerade in Reparatur und so lagen einige Teile noch auf der Werkbank. Grummci und Trex spähten vorsichtig die Umgebung aus, doch aktuell konnten sie niemanden wahrnehmen. Vermutlich war der Besitzer im Haupthaus. Schnell verbaute Grummci die notwendigen Teile im Landgleiter, damit er wiede einsatzfähig war. Dann banden sie das Bantha an der Werkbank an und fuhren mit dem Speeder davon. Ein paar Leute liefen eilig aus dem Gebäude, doch sie waren schon zu weit weg. Mit Hilfe des Navigationscomputer steuerte Grummci auf Anchorhead zu. Dort fand sich schnell ein Käufer für den Landspeeder. Trex murrte zwar, aber Grummci nahm das Geld und fand einen Piloten, der sie für die gewonnen Credits nach Mos Shutta brachte. ..